CRB Redback Riding Jeans in Schwarz, Frontalansicht in voller Länge am stehenden Modell

Motorradhose Größe: So finden Sie die richtige Passform

CRB Redback Riding Jeans in Schwarz, Frontalansicht in voller Länge am stehenden Modell

Eine Motorradhose, die nicht richtig sitzt, macht sich bei jeder Fahrt bemerkbar: Sie zwickt beim Sitzen, rutscht am Knie nach oben oder wird auf längeren Strecken unangenehm eng. Wer die richtige Passform bei einer Motorradhose finden will, kommt an drei Maßen nicht vorbei: Bundweite, Schrittlänge und Oberschenkelumfang. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie richtig messen, worauf Sie zwischen zwei Größen achten sollten und welcher Schnitt aus unserem Sortiment zu Ihrem Fahrstil passt.

Warum die richtige Passform zählt

Bei einer normalen Hose ist eine ungefähre Größe meist ausreichend. Bei einer Motorradhose entscheidet die Passform dagegen darüber, ob die Ausstattung dort sitzt, wo sie soll. Da der Schutz bei unseren Hosen direkt ins Gewebe eingearbeitet ist, muss die verstärkte Kniepartie exakt auf Kniehöhe liegen – nicht eine Handbreit darüber, nicht darunter. Das lässt sich nur prüfen, wenn die Hose in der tatsächlichen Sitzposition getragen wird, also mit angewinkeltem Knie, nicht im Stehen vor dem Spiegel.

Auch Bewegungsfreiheit und Sitzkomfort hängen direkt von der Passform ab: Eine zu eng geschnittene Hose schränkt beim Schulterblick und beim Aufsteigen ein, eine zu weite Hose verrutscht bei längeren Fahrten und die Knieverstärkung wandert aus Position. Die Zeit für ordentliches Messen zahlt sich also auf jedem Kilometer aus.

CRB Sentinel Motorradhose in Schwarz, Frontalansicht am stehenden Modell vor grauem Studiohintergrund
Der schmale, athletische Schnitt der Sentinel zeigt, wie eng die Knieverstärkung am Bein anliegen soll.

So messen Sie richtig: die wichtigsten Maße

Für eine zuverlässige Auswahl reichen vier Maße. Am besten mit einem Maßband und in der Kleidung, die Sie normalerweise unter der Motorradhose tragen:

  • Bundweite – dort messen, wo die Hose tatsächlich sitzt, nicht auf Hüfthöhe.
  • Schrittlänge – aufrecht stehend, von der Leiste bis zum Knöchel.
  • Oberschenkelumfang – am vollsten Punkt des Oberschenkels gemessen, wichtig, wenn Sie im Winter eine Thermoschicht darunter tragen.
  • Wadenweite – entscheidet mit darüber, ob das Hosenbein bequem über den Stiefelschaft passt.

Notieren Sie sich alle vier Werte, bevor Sie eine Größentabelle vergleichen – ein einzelnes Maß wie die Bundweite reicht bei einer Motorradhose nicht aus, weil Sitzposition und Knieverstärkung den Schnitt stärker beeinflussen als bei Alltagshosen.

Zwischen den Größen? Diese Anzeichen helfen Ihnen

Setzen Sie sich in der Hose auf einen Stuhl oder, besser noch, auf das Motorrad, und winkeln Sie die Knie an. Zwickt der Bund beim Vorbeugen, ist die Hose zu klein. Rutscht die Knieverstärkung sichtbar nach unten oder zur Seite, sobald Sie das Bein anwinkeln, ist sie zu groß oder zu lang. Planen Sie, in der kälteren Jahreszeit eine zusätzliche Schicht darunter zu tragen, wählen Sie eher die größere der beiden Größen – dazu mehr in unserem Ratgeber zur Übergangszeit. Fahren Sie überwiegend im Sommer ohne zusätzliche Schicht, können Sie meist die kleinere Größe nehmen.

Nahaufnahme der belüfteten Reißverschlusstasche an der CRB RoadVault Riding Pants in Oliv

AUS UNSEREM SORTIMENT

CRB RoadVault Riding Pants

Wer zwischen zwei Größen liegt oder im Winter eine Schicht mehr trägt, profitiert vom großzügigeren Schnitt der RoadVault gegenüber der schmaleren Sentinel.

Zur RoadVault →

Unterschiedliche Passformen für unterschiedliche Fahrertypen

Nicht jeder Fahrstil verlangt denselben Schnitt. Die CRB Sentinel Motorradhose ist schmal und athletisch geschnitten – gedacht für den täglichen Weg zur Arbeit, bei dem eine enganliegende Silhouette unter der Jacke nicht stört. Wer eine Hose sucht, die auch abseits des Motorrads wie eine gewöhnliche Jeans aussieht, findet in der CRB Redback Riding Jeans einen Schnitt, der näher an einer klassischen Jeans liegt als an einer klassischen Motorradhose – mehr dazu im Vergleich Motorradjeans oder Textilhose.

Für warme Tage oder als zusätzliche Schicht unter einer Textilhose eignet sich die CRB Wildfire Riding Leggings mit ihrem elastischen, körpernahen Schnitt – dazu passend auch unser Ratgeber für den Sommer. Wer zwischen den vorgestellten Schnitten unsicher ist, sollte im Zweifel die Variante mit dem großzügigeren Bein wählen: Enger nachträglich zu tragen fällt leichter, als eine zu knapp sitzende Hose bei jeder Fahrt zu spüren.

CRB Wildfire Riding Leggings in Schwarz, Frontalansicht mit sichtbaren gepolsterten Knieeinsätzen
Der elastische Schnitt der Wildfire Riding Leggings liegt enger am Bein als eine klassische Motorradhose.

Häufige Fragen

Sollte eine Motorradhose eng oder locker sitzen?

Keins von beidem im Extrem. Die Hose sollte eng genug sitzen, dass die Knieverstärkung beim Anwinkeln des Beins an Ort und Stelle bleibt, aber locker genug, um sich frei zu bewegen und bei Bedarf eine Schicht darunter zu tragen.

Was mache ich, wenn ich zwischen zwei Größen liege?

Setzen Sie sich probeweise in Fahrposition und prüfen Sie, ob der Bund beim Vorbeugen zwickt. Wenn Sie überwiegend in der kälteren Jahreszeit fahren oder eine zusätzliche Schicht tragen möchten, wählen Sie die größere der beiden Größen.

Unterscheiden sich Passform und Schnitt zwischen den Modellen?

Ja. Die Sentinel ist schmal und athletisch, die RoadVault großzügiger geschnitten, die Redback Riding Jeans orientiert sich am Schnitt einer klassischen Jeans, und die Wildfire Riding Leggings liegt eng und elastisch am Bein. Welcher Schnitt passt, hängt von Fahrstil und Jahreszeit ab.

AUS UNSEREM SORTIMENT

Zwei weitere Schnitte für Ihre Auswahl

Modell mit Helm und Handschuhen in schwarzer CRB Nullarbor Riding Shorts

CRB Nullarbor Riding Shorts

Der kurze Schnitt für warme Tage – die Passform folgt derselben Logik wie bei den langen Modellen.

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CRB Redback Riding Jeans Black Edition, Frontalansicht mit verschränkten Armen

CRB Redback Riding Jeans · Black Edition

Derselbe jeansnahe Schnitt wie die Redback, in Schwarz statt in der blauen Waschung.

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