Geballte Faust mit angelegtem CRB Echidna Handgelenkschoner, Nahaufnahme der Hartschale

Handgelenkschoner beim Motorradfahren: Brauchen Sie sie wirklich?

Geballte Faust mit angelegtem CRB Echidna Handgelenkschoner, Nahaufnahme der Hartschale

Beim Blick auf die eigene Motorrad-Ausrüstung denken die meisten zuerst an Jacke, Hose und Helm – Hände und Handgelenke geraten dabei schnell in Vergessenheit. Dabei stellt sich für viele Fahrerinnen und Fahrer früher oder später dieselbe Frage: Sind Handgelenkschoner beim Motorradfahren wirklich notwendig, oder reicht die vorhandene Ausrüstung aus? Dieser Ratgeber zeigt, wofür separate Handgelenkschoner gedacht sind, worauf Sie bei der Passform achten sollten und wann sich die Anschaffung im Alltag tatsächlich lohnt.

Handgelenkschoner beim Motorradfahren: Wofür sie gedacht sind

Bei einem Sturz reagieren die meisten Menschen instinktiv gleich: Sie strecken die Hände nach vorn, um den Aufprall abzufangen. Genau dieser Reflex belastet das Handgelenk in einem Winkel, für den es im Alltag kaum ausgelegt ist. Die meisten Fahrjacken enden am Handgelenk mit einer einfachen Manschette, die zwar Fahrtwind abhält, dem Gelenk selbst aber keine zusätzliche Stütze gibt. Separate Handgelenkschoner setzen genau hier an: Eine feste Schale auf der Handfläche verteilt Druck über eine größere Fläche, während verstellbare Riemen das Gelenk in einer stabileren Position halten. Die CRB™ Echidna Wrist Guards sind für genau dieses Zusammenspiel aus Halt und Beweglichkeit gebaut, ohne die Fingerfertigkeit an Kupplung und Bremse einzuschränken.

CRB Echidna Handgelenkschoner von der Seite, Hartschale und Riemen im Detail
Verstellbare Riemen halten die Schale in Position, ohne einzelne Finger einzuschränken.

Passform: Worauf es bei der Auswahl ankommt

Ein Handgelenkschoner nützt wenig, wenn er beim Fahren verrutscht oder die Fingerbeweglichkeit am Lenker einschränkt. Bei der Auswahl zählen vor allem drei Punkte:

  • Lage der Schale: Sie sollte mittig unter der Handfläche sitzen, nicht seitlich verschoben.
  • Riemen: Fest genug, um zu fixieren, ohne die Blutzirkulation zu unterbrechen.
  • Übergang zum Arm: Auch bei voll durchgestrecktem Arm sollte nichts drücken oder einschneiden.

Ob der Schoner unter dem Ärmel einer CRB™ Riding Jacket oder direkt über einem Shirt getragen wird, ändert diese Anforderungen kaum – entscheidend ist, dass die Schale bei jeder Lenkerhaltung an derselben Stelle bleibt.

Angelegter CRB Echidna Handgelenkschoner an geballter Faust, Ansicht von oben

AUS UNSEREM SORTIMENT

CRB™ Echidna Wrist Guards

Die Schale sitzt mittig unter der Handfläche und lässt sich über zwei Riemen fest, aber flexibel schließen.

Handgelenkschoner ansehen →

Wann sich die Anschaffung lohnt: Pendeln, Einsteiger und lange Touren

Nicht jede Fahrsituation macht separate Handgelenkschoner gleich sinnvoll. Auf kurzen, vertrauten Pendelstrecken greifen viele Fahrerinnen und Fahrer eher selten dazu, während sie bei längeren Touren, unbekannten Strecken oder in der Einstiegsphase häufiger zum festen Bestandteil der Ausrüstung werden. Wer noch dabei ist, ein Gefühl für das eigene Motorrad zu entwickeln, profitiert von der zusätzlichen Stütze besonders – unabhängig davon, ob dabei eine Motorradjeans oder eine Textilhose getragen wird. Auch auf mehrtägigen Touren, bei denen die Konzentration gegen Ende eines langen Fahrtags nachlässt, ist die zusätzliche Stütze am Handgelenk ein Detail, das viele erst nach der ersten längeren Strecke zu schätzen lernen.

Zwei CRB Echidna Ellbogenschoner nebeneinander, Ansicht von der Seite
Ellbogen- und Handgelenkschoner folgen demselben Aufbau: feste Schale außen, Polsterung innen.

Das Zusammenspiel mit Jacke, Hose und weiteren Protektoren

Handgelenkschoner stehen selten für sich allein. Wer sich näher mit einem vollständigen Überblick zu Protektoren beschäftigt, stellt schnell fest, dass Handgelenke, Ellbogen und Knie nach demselben Prinzip funktionieren: eine feste Schale, ein Riemensystem, und eine Passform, die auch nach Stunden im Sattel nicht drückt. Wer eine CRB™ Sentinel Motorradhose für Beine und Knie bereits als Grundausstattung trägt, schließt mit separaten Hand- und Ellbogenschonern die Lücke an den Stellen, die von Hose und Jacke allein nicht abgedeckt werden. Am Ende zählt weniger die Anzahl der einzelnen Teile als die Frage, ob jede Schale dort sitzt, wo Bewegung und Belastung im Alltag tatsächlich stattfinden.

Häufige Fragen

Schränken Handgelenkschoner die Bewegungsfreiheit beim Fahren ein?

Bei richtiger Passform kaum. Die Schale liegt auf der Handfläche und am Handrücken, während Finger und Daumen frei beweglich bleiben. Spürbar wird ein Handgelenkschoner vor allem in den ersten Minuten, bis sich der Griff am Lenker neu eingespielt hat.

Kann ich Handgelenkschoner auch unter Handschuhen tragen?

Das hängt vom Schnitt der Handschuhe ab. Kurze Handschuhe lassen sich meist problemlos über einem Handgelenkschoner schließen, während lange Stulpen mehr Platz benötigen. Probieren Sie die Kombination am besten in Ruhe an, bevor Sie damit losfahren.

Ab wann lohnt sich die Anschaffung, wenn ich erst seit kurzem fahre?

Gerade in der Einstiegsphase, wenn Reaktionen und Balance noch nicht vollständig automatisiert sind, ist ein Handgelenkschoner eine sinnvolle Ergänzung. Er lässt sich unabhängig von Jacke oder Hose nachrüsten und wächst so mit der eigenen Ausrüstung mit.

AUS UNSEREM SORTIMENT

So ergänzen Sie Ihre Schutzausrüstung sinnvoll

CRB Echidna Ellbogenschoner freigestellt, gepolsterte Schale im Profil

CRB™ Echidna Elbow Guards

Gleiches Prinzip wie am Handgelenk, übertragen auf den Ellbogen.

Ellbogenschoner ansehen →
Fahrer in schwarzer CRB Redback Riding Jeans, Ganzkörperansicht im Studio

CRB™ Redback Riding Jeans

Der Alltagslook einer Jeans, kombiniert mit Verstärkungen für den täglichen Ritt.

Zur Redback Riding Jeans →
Back to blog