Motorradfahrer von hinten bei Sonnenuntergang auf einer Landstraße, auf dem Rücken ein schwarzer Rucksack mit senkrechtem Reflexstreifen

Motorrad Rucksack: Hartschale, Helmfach oder Vakuum – welcher passt?

Motorradfahrer von hinten bei Sonnenuntergang auf einer Landstraße, auf dem Rücken ein schwarzer Rucksack mit senkrechtem Reflexstreifen

Ein Motorrad Rucksack muss mehr können als ein gewöhnlicher Tagesrucksack: Er sitzt im Fahrtwind auf dem Rücken, soll Helm oder Laptop aufnehmen und darf beim Fahren weder wippen noch aufbeulen. Dieser Ratgeber vergleicht drei Bauformen – Hartschale, Helmfach und Vakuum-Kompression – und zeigt, welche zu Ihrer Strecke passt.

Rucksack, Hecktasche oder Beintasche: Was gehört wohin?

Stellen Sie sich vor dem Kauf zwei Fragen: Was wollen Sie transportieren, und wie oft kommen Sie unterwegs daran? Alles, was Sie beim Absteigen mitnehmen – Laptop, Helm, Wechselkleidung –, gehört in den Rucksack. Alles Schwere, das auf dem Motorrad bleiben kann, sitzt dort besser als auf Ihren Schultern.

Motorradfahrer von hinten auf einer Landstraße mit dunkler Jacke, Hose im Tarnmuster und schwarzem Tagesrucksack mit Fronttasche
Auf der Landstraße zählt jedes Kilo am Rücken: Was Sie nicht beim Absteigen brauchen, transportieren Sie besser am Motorrad.

Für mehrtägige Touren ist eine Hecktasche wie die CRB Swagman Tail Bag die bessere Wahl: Sie wächst von 24 auf 38 Liter, nimmt einen Integralhelm auf und verlagert das Gewicht auf die Sitzbank. Schlüssel, Karte und Handy liegen am Oberschenkel griffbereiter – mehr dazu im Ratgeber zur Motorrad Beintasche. Und was in eine Hosentasche passt, muss nicht auf den Rücken: Die RoadVault Riding Pants bieten dafür sechs Taschen.

Motorrad Rucksack mit Hartschale: Halt, Belüftung und Gewicht

Ein weicher Rucksack beult sich im Fahrtwind aus und verrutscht leicht, eine Hartschale behält ihre Form. Beim CRB Shellback sitzt eine formgepresste Schale über einem Metallrahmen; das Hauptfach fasst 25 Liter und schließt oben mit einem Roll-Top. Schulter-, Brust- und Hüftgurt halten den Rucksack am Körper, eine belüftete Rückenplatte hebt ihn vom Rücken ab. Gerade im Sommer zählt das – ebenso wie bei einer Motorradjacke aus Mesh.

Zwei Dinge sollten Sie vorher wissen: Der Shellback wiegt leer rund 3,1 Kilogramm, und dieses Eigengewicht tragen Sie bei jeder Fahrt mit. Außerdem hält die Schale Ihr Gepäck in Form – als Schutzausrüstung ist sie nicht gedacht. Zur Wahl stehen Blackout, Desert Tan, Signal Red, Bush Olive und Hi-Vis; die letzte Variante fällt im Verkehr am stärksten auf.

Schwarzer CRB Shellback Hartschalen-Rucksack von außen: matte, formgepresste Schale mit Trageschlaufe und Verschlussgurt oben

AUS UNSEREM SORTIMENT

CRB Shellback 25L Hardshell Moto Backpack

Formgepresste Hartschale, 25 Liter Hauptfach mit Roll-Top und belüftete Rückenplatte – für alle, die ihr Gepäck in Form halten wollen.

Shellback ansehen →

Helmfach, Laptop, Vakuum: der Rucksack für Arbeitsweg und Tour

Wer den Helm nicht am Lenker baumeln lassen möchte, braucht ein Helmfach. Der CRB Sundowner Helmet Backpack nimmt Full-Face-, Klapp-, Jet- und Adventure-Helme in einem hinteren Klappfach auf. Dazu kommen 45 Liter Volumen, ein Laptopfach bis 17 Zoll, Zugang von vorn und von hinten sowie Reflexstreifen, die in der Dämmerung auffallen.

Fahrer mit schwarzem Integralhelm zieht in einer Tiefgarage einen Laptop aus dem gepolsterten Fach eines schwarzen Rucksacks
Laptop und Unterlagen im gepolsterten Fach: Bei diesem Rucksack klappt das Frontfach weit auf, sodass der Rechner ohne Wühlen herauskommt.

Für den täglichen Weg ins Büro darf es schlanker sein. Der CRB Packhorse Vacuum Backpack hat drei Fächer, ein gepolstertes Laptopfach bis 15 Zoll und einen formstabilen Rahmen. Die per USB betriebene Vakuum-Kompression drückt Kleidung zusammen und schafft Platz für Wechselwäsche; ein TSA-Zahlenschloss sichert den Inhalt bei jedem Stopp. Die Außenhülle ist wasserabweisend – bei Dauerregen gehört Elektronik trotzdem in einen zusätzlichen wasserdichten Beutel.

So sitzt der Rucksack beim Fahren richtig

  • Gewicht nach unten und nah an den Rücken: Schweres gehört an den Boden des Rucksacks, Weiches und Leichtes nach oben.
  • Brust- und Hüftgurt schließen: So wippt nichts, und der Rucksack rutscht nicht in den Nacken.
  • Nur so viel, wie Sie stundenlang tragen möchten: Alles darüber verteilen Sie besser auf Motorrad und Beintasche.
  • Sichtbar bleiben: Reflexstreifen oder eine Signalfarbe helfen im Dämmerlicht.

Tragen Sie den Rucksack zur Jacke, achten Sie darauf, dass Gurte weder Kragen noch Reißverschluss einklemmen. Wie Jacke und Hose als Einheit zusammenpassen, lesen Sie im Ratgeber Motorradjacke und Hose kombinieren.

Häufige Fragen

Ist ein Motorrad Rucksack wasserdicht?

Nicht automatisch. Achten Sie auf Material, Nähte und Verschluss: Ein Roll-Top schließt das Hauptfach, ersetzt aber bei stundenlangem Regen keinen zusätzlichen Schutz. Laptop, Papiere und Handy packen Sie am besten in einen wasserdichten Beutel.

Wie viel Liter braucht ein Motorrad Rucksack?

Für den Arbeitsweg mit Laptop und Kleinkram genügen meist 20 bis 25 Liter. Wer zusätzlich Helm oder Wechselkleidung mitnimmt, landet bei 40 bis 45 Litern; für mehrere Tage entlastet eine Hecktasche wie die Swagman Tail Bag Ihren Rücken.

Passt mein Helm in den Rucksack?

Ja, wenn er ein eigenes Helmfach hat. Beim Sundowner Helmet Backpack sitzt es hinten im Klappfach und ist für Full-Face-, Klapp-, Jet- und Adventure-Helme ausgelegt. Ohne Helmfach bleibt der Helm besser am Motorrad befestigt.

AUS UNSEREM SORTIMENT

Ihr Gepäck für die nächste Fahrt

Mann im schwarzen T-Shirt trägt einen schwarzen Rucksack im Profil vor grauem Hintergrund

CRB Packhorse Vacuum Backpack

Drei Fächer, Laptopfach und Vakuum-Kompression für den Arbeitsweg.

Packhorse ansehen →
Schwarze CRB Drover Leg Bag mit Hüftgurt, Beingurt und grauem Y-förmigem Reflexstreifen vor weißem Hintergrund

CRB Drover Leg Bag

2,3 Liter am Oberschenkel für Schlüssel, Karte und Handy.

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